setz dich her, mir sitzen’s aus

Die Schwarze 11 ist zurück! „Setz‘ dich her, mir sitzen‘s aus“. Von „aussitzen“ kann nicht die Rede sein. Kurzweilig, unterhaltsam und witzig ist das 5-stündige Programm, dass einen den Alltag sehr gut vergessen lässt. Das Publikum begeistert mit immer bunteren Kostümen.

 

„Es gibt keinen Kostümzwang, bei uns - aber wir freuen uns in ein buntes Publikum zu schauen“, so der Sitzungspräsident, Ludwig Paul.

Helmuth Backhaus - bekannt als „Hausmeister vo’ der Stadthall’“ füllt er als Opener die ersten Reihen. Die erste Reihe - ja, da will derzeit jeder einen Platz ergattern. Ob Scholz, Habeck, Lindner alle wollen einen Platz in der ersten Reihe - aber in der ersteren reserviert hat unser Markus Söder. Helmuth reflektiert das vergangene Jahr und nimmt den Alltag gekonnt auf‘s Korn.

Maxim Modlinger ist schon längst nicht mehr neu in der Bütt. Sie lässt uns an Gedanken teilhaben, die einen Teenager so umtreiben, wenn es um den ersten Freund geht … den ersten Freund, der kleinen Schwester!

Marco Breitenbach kommt nicht vor die Hunde, aber durchaus auf den Hund. Auf der Suche nach einer zusätzlichen Einnahmequelle erhofft er sich als Hundesitter eine große Karriere. Aber wie der junge Nachwuchskünstler dabei an seine Grenzen gerät - und die „Fee vom Waldsee“ im unbefleckten Stammbaum einen Knick erleidet, entlockt so manchem Zuschauer ein herzhaftes Lachen.

Sie sehen“, so Ludwig Paul, „es ist auch möglich nur allein vom Zuschauen ins Schwitzen zu kommen!“ Es sind der Tat adrenalingeladene Minuten, wenn die Turnerinnen und Turner die Bühne stürmen. Akrobatische Meisterleistungen mit genau der richtigen Dosis Humor - ein wahnsinniges Spektakel! Die Mädels und Jungs geben alles. Trainiert und zusammengehalten von Michael Huth, Nasrin Umhöfer und Melanie Hofrichter.

Manfred Göbel und Thomas Spath, das etablierte Franken Duo! Mit ihrem komödiantischen Talent und ihrer faszinierenden Bühnenpräsenz parodieren sie unnachahmlich witzig - was im Öffentlichen Personennahverkehr so alles passieren kann.

Unter der gesamtorganisatorischen Leitung von Mario Roth entführt die TuT, die Turn- und Tanzgruppe der Schwarzen Elf, ins Wunderland. Eine farbenfrohe und wunderschöne Inszenierung der „Alice im Wunderland“! Freuen Sie sich auf ein Zusammenspiel aus Tanz und Farben, lassen Sie sich verzaubern! Von den ganz Kleinen bis zu den großen Tänzerinnen und Tänzern ist es immer wieder ein Genuss zu sehen, wie Monika Brand, Stefanie Schloßbauer, Barbara Stahl, Christine Scheuring, Kristina Dietz und Jessica Günther diese Gruppen miteinander vereinen um eine Farbenpracht auf die Bühne zu zaubern die zum Träumen einläd.

Jugendlich, spritzig, leicht, schlüpft Peter Kuhn in die Rolle des extravaganten, stilbewussten Modeschöpfers. Unkonventionell, als mutiger Visionär betrachtet er die Mode, ihre Stoffe, die Trends der (politischen)Zeit. Es gelingt ihm - so scheint es - mit Leichtigkeit, das politische Geschehen künstlerisch gereimten Verse seinem Bühnencharakter in den Mund zu legen. Ein echter „Peter Kuhn“ in neuem Gewand.

„Drin im Gym“ sind Julia und Louis Majewski, Stefanie Schloßbauer, Monika Brand und Mario Roth, alias „Das Narrenschiff“. Die fünf sind dem Fitnesswahn verfallen - oder etwa doch nicht? Wenn aus der „Kerze“ ein „Teelicht“ wird und so manch unvorhergesehenes im Gym geschieht. Wir sind noch ganz am Anfang des Jahres - lassen Sie sich anstecken, die guten Vorsätze des Neujahrstages in die Tat umzusetzen. Denn überall lauern die Gefahren auf dem Weg zum perfekten Body - z. B. ein Sofa das sich ungefragt unter den Körper schiebt.

Doris Paul, fast schon ein Urgestein in der Bütt und noch längst nicht zum alten Eisen zählend, ist Oma geworden! Wir freuen uns mit ihr. Noch mehr aber freut es das Publikum, denn es gibt so einiges zu berichten aus dem neuen „Omaleben“ und dabei werden die Lachmuskeln gut trainiert. Wie war das nochmal mit den Bienen und Blumen? Welche Farbe muss der Strampler haben? Lassen Sie sich überraschen

Allabendlich, Jahr für Jahr, Session für Session - sie sind uns treu! Quartetto - die vier sympathischen Musiker die mit Schunklern, Tusch und „Guter-Laune-Musik“ den Abend künstlerisch umrahmen und uns für einige Stunden den Alltag vergessen helfen.

Sophia Wagner und Simone Hirt sind die stillen „Heldinnen“ hinter dem Männerballet der Schwarzen 11. Sie erdenken die Choreografien und trainieren, nein, sie bändigen den quirligen Haufen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Auch wenn Ludi kokettiert: „Männerbeine werden in weißen Strumpfhosen nicht unbedingt schöner,“ erfreuen uns gerade diese Männer allabendlich durch Tanz und Grazie - bis der Arzt kommt.

Die Sunnyboyz vom Baggersee präsentieren sich in der Session 2025 mottogetreu als „Bierkleber“, so dass unsere Gäste mit Pauken, Trompeten und Posaunen noch einmal den „fastnachtlichen Faden“ der Freude und das Motto „setz dich her, mir sitzen's aus“ mit nach Hause nehmen. Nach knapp viereinhalb kurzweiligen Stunden schicken die Sunnyboyz unsere Gäste beschwingt auf den Heimweg. Wir freuen uns schon jetzt auf die Session 2026!

 


Text: Sonja Breitenbach

Zum 33-jährigen Jubiläum der Schwarzen Elf im Jahre 1987 stiftete Peter Lehmann von sich aus einen Spiegelorden in Gold.

Die Vorstandschaft beschäftigte sich mit dieser von ihr nicht bestellten Auszeichnung und erkannte sie schließlich offiziell an.


Der Spiegelorden in Gold sollte zur Erinnerung an Walter Zänglein unregelmäßig für besondere Verdienste verliehen werden. Trotzdem gab es in der Folgezeit lediglich zwei Preisträger: Sepp Ehrlitzer und Hans Driesel.

Warum der Preis danach nicht weiter verliehen wurde, ist unklar.
Heute wird er offiziell nicht mehr verliehen.

Weil man annahm, dass gerade bei der SKF Turn- und Tanzgruppe eine so hohe Fluktuation herrscht, dass die tanzenden Mädchen niemals auf elf Jahre Mitwirkung und somit auch nicht in den Genuss des Spiegelordens kommen, wurde für sie ab 1976 eine eigene Auszeichnung geschaffen.
Die (bereits seit 1971) offizielle Fünf-Mark-Gedenkmünze „Albrecht Dürer“ wurde gerahmt und mit einer Kette versehen.
Die Münze bekamen die Mädchen nach fünf Jahren aktiver Mitwirkung überreicht.
Der Orden wurde nicht mehr verliehen, als es die Gedenkmünzen nicht mehr zu kaufen gab.

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