Barbara Stamm

Eine wahre Freundin der Schwarzen Elf

Die Nachricht vom Tod von Barbara Stamm hat auch uns bei der Schwarzen Elf der Kolpingfamilie tief getroffen. Auch wenn wir um den schwierigen Gesundheitszustand wussten, so hat ihr engagiertes öffentliches Auftreten noch in den letzten Monaten und Wochen uns nicht vermuten lassen, dass der Moment des Abschieds so nahe war. Noch in der letzten Kampagne war sie bei uns zu Gast und nicht nur das: Sie war 2022 die einzige Politikerin, die unsere Sitzung besuchte.

Nicht nur das persönliche Verhältnis zu einigen Aktiven unserer Gemeinschaft wie Peter Kuhn, Doris Paul und dem gesamten Präsidium hat Barbara Stamm mit uns verbunden. Mit Ihren anerkennenden, zutiefst wertschätzenden Worten bei Ihrem jährlichen Besuch in unseren Sitzungen hat sie unsere Jugend motiviert, die Aktiven mit Stolz erfüllt und alle Beteiligten angespornt auf Ihrem guten Weg weiter zu machen. Dabei hatten wir stets den Eindruck, dass sie es auch genoss, einfach als Mensch unter Menschen in unseren Sitzungen für einen Moment dem Alltag zu entfliehen.

Wir sind dankbar, dass wir dieser besonderen Persönlichkeit Barbara Stamm dadurch vielleicht ein Kleinwenig von dem zurückgeben durften, was sie den Menschen so reichlich auf ihrem erfüllten Lebensweg geschenkt hat.

In der Trauer stehen wir an der Seite ihrer Familie und Angehörigen. Im Gedenken wird Barbara Stamm ihren festen Platz in der Geschichte der Schwarzen Elf  als politische Persönlichkeit, aber vor allem als gute, wahre Freundin unserer Gemeinschaft haben.


© Schwarze Elf  18.10.1022

Zum 33-jährigen Jubiläum der Schwarzen Elf im Jahre 1987 stiftete Peter Lehmann von sich aus einen Spiegelorden in Gold.

Die Vorstandschaft beschäftigte sich mit dieser von ihr nicht bestellten Auszeichnung und erkannte sie schließlich offiziell an.


Der Spiegelorden in Gold sollte zur Erinnerung an Walter Zänglein unregelmäßig für besondere Verdienste verliehen werden. Trotzdem gab es in der Folgezeit lediglich zwei Preisträger: Sepp Ehrlitzer und Hans Driesel.

Warum der Preis danach nicht weiter verliehen wurde, ist unklar.
Heute wird er offiziell nicht mehr verliehen.

Weil man annahm, dass gerade bei der SKF Turn- und Tanzgruppe eine so hohe Fluktuation herrscht, dass die tanzenden Mädchen niemals auf elf Jahre Mitwirkung und somit auch nicht in den Genuss des Spiegelordens kommen, wurde für sie ab 1976 eine eigene Auszeichnung geschaffen.
Die (bereits seit 1971) offizielle Fünf-Mark-Gedenkmünze „Albrecht Dürer“ wurde gerahmt und mit einer Kette versehen.
Die Münze bekamen die Mädchen nach fünf Jahren aktiver Mitwirkung überreicht.
Der Orden wurde nicht mehr verliehen, als es die Gedenkmünzen nicht mehr zu kaufen gab.

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