Totengedenken 2000

Wenn ein Mitglied eines Vereins oder einer Gemeinschaft verstirbt, dann ist oft der Satz zu lesen oder zu hören:"Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren". Ich möchte nicht in Frage stellen, dass dies nicht ehrlichen Herzens auch so gemeint ist, aber der Alltag, das Zurückfallen in die Routinen, das sogenannte "The Show must go on" verdrängt oft die ehrlich gemeinten Wünsche.

Ich bin deshalb froh, dass wir in unserer Gemeinschaft mit dem Besuch am Grabe Walter Zängleins ein Ritual, einen Brauch, einen guten Brauch gegen das Vergessen gefunden haben. Es geht dabei nicht um Glorifizierung und es geht nicht darum in der Vergangenheit festzuhängen. Es geht bei unserem morgendlichen Gedenken einfach um die schlichte Erfüllung des ehrlichen Herzens gesprochenen Satzes "Wir werden Ihnen ein ehrendes Andenken bewahren".

So wollen wir dankbar all jener aus unserer Gemeinschaft gedenken, die in Frieden von uns gegangen sind. Vorbilder, Freunde, Bekannte, vielleicht auch nur Namen, von denen wir aber sicher wissen, dass jeder seinen ihm möglichen Teil dazu beigetragen hat, anderen eine Freude zu bereiten, anderen die Kraft eines glücklichen Momentes zu schenken.

So wollen wir im Vertrauen auf Gott und unseren christlichen Glauben, gemeinsam für und mit unseren Verstorbenen beten:

Vater unser...

Zum 33-jährigen Jubiläum der Schwarzen Elf im Jahre 1987 stiftete Peter Lehmann von sich aus einen Spiegelorden in Gold.

Die Vorstandschaft beschäftigte sich mit dieser von ihr nicht bestellten Auszeichnung und erkannte sie schließlich offiziell an.


Der Spiegelorden in Gold sollte zur Erinnerung an Walter Zänglein unregelmäßig für besondere Verdienste verliehen werden. Trotzdem gab es in der Folgezeit lediglich zwei Preisträger: Sepp Ehrlitzer und Hans Driesel.

Warum der Preis danach nicht weiter verliehen wurde, ist unklar.
Heute wird er offiziell nicht mehr verliehen.

Weil man annahm, dass gerade bei der SKF Turn- und Tanzgruppe eine so hohe Fluktuation herrscht, dass die tanzenden Mädchen niemals auf elf Jahre Mitwirkung und somit auch nicht in den Genuss des Spiegelordens kommen, wurde für sie ab 1976 eine eigene Auszeichnung geschaffen.
Die (bereits seit 1971) offizielle Fünf-Mark-Gedenkmünze „Albrecht Dürer“ wurde gerahmt und mit einer Kette versehen.
Die Münze bekamen die Mädchen nach fünf Jahren aktiver Mitwirkung überreicht.
Der Orden wurde nicht mehr verliehen, als es die Gedenkmünzen nicht mehr zu kaufen gab.

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