Totengedenken 2002

Wie seit bereits vielen Jahren sind wir auch heute zusammen gekommen, um derer zu gedenken, die vor uns den Weg ins Reich Gottes gegangen sind, die, wie wir jetzt, ihren festen Platz in unserer Gemeinschaft hatten, nun aber von Gott abberufen sind.

Die Einfachheit, die Schlichtheit der Umgebung im Winter, reduziert auf das karge Notwendige, kann für uns Symbol und Anlass sein uns daran zu erinnern, aus welchem Geist wir leben, aus welchem Geist auch unsere Gemeinschaft leben sollte.

Nicht das Laute, das Vordergründige sollte zählen, sondern der tiefere Zusammenhalt durch Freundschaft,
die hilft,
die vertraut,
die verzeiht und
die den anderen so annimmt, wie er ist.

Dieser von Gott gegebene und von Jesus Christus vorgelebte Geist des guten Miteinanders, er ist es, der uns in der Gegenwart, im Leben verbinden sollte, er ist es auch, der uns die Verbindung zu unseren Toten schafft, der uns ihrer alljährlich gedenken lässt.

So beten wir voller Hoffnung:

Gott du bist es auf den wir unsere Hoffnung setzen. Du hast durch Leben, Tod und Auferstehung deines Sohnes die Welt erneuert. Von daher bekommt unser Leben Sinn und Richtung. So erwarten wir für uns und unsere Verstorbenen Vergebung, Heil und künftige Herrlichkeit. Hilf uns in dieser Hoffnung zu leben.

So wollen wir zum Schluss gemeinsam beten:

Vater unser...

Zum 33-jährigen Jubiläum der Schwarzen Elf im Jahre 1987 stiftete Peter Lehmann von sich aus einen Spiegelorden in Gold.

Die Vorstandschaft beschäftigte sich mit dieser von ihr nicht bestellten Auszeichnung und erkannte sie schließlich offiziell an.


Der Spiegelorden in Gold sollte zur Erinnerung an Walter Zänglein unregelmäßig für besondere Verdienste verliehen werden. Trotzdem gab es in der Folgezeit lediglich zwei Preisträger: Sepp Ehrlitzer und Hans Driesel.

Warum der Preis danach nicht weiter verliehen wurde, ist unklar.
Heute wird er offiziell nicht mehr verliehen.

Weil man annahm, dass gerade bei der SKF Turn- und Tanzgruppe eine so hohe Fluktuation herrscht, dass die tanzenden Mädchen niemals auf elf Jahre Mitwirkung und somit auch nicht in den Genuss des Spiegelordens kommen, wurde für sie ab 1976 eine eigene Auszeichnung geschaffen.
Die (bereits seit 1971) offizielle Fünf-Mark-Gedenkmünze „Albrecht Dürer“ wurde gerahmt und mit einer Kette versehen.
Die Münze bekamen die Mädchen nach fünf Jahren aktiver Mitwirkung überreicht.
Der Orden wurde nicht mehr verliehen, als es die Gedenkmünzen nicht mehr zu kaufen gab.

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