Totengedenken 2025

Wenn wir heute in der Kampagne 2023/2024 hier in Oberwerrn auf dem Friedhof stehen, und unserer Verstorbenen gedenken, dann im Besonderen an die im letzten Jahr Verstorbenen, Wolfi Steinert, Eberhard Roos, Renate Krause.

Sollte ich jemanden nicht erwähnt haben, sagt es einfach jetzt, ruft den Namen in unserer Runde, niemand soll in unserer Gemeinschaft vergessen sein.

Viele schöne, viele besondere Momente verbinden uns, jeden ganz individuell mit den Verstorbenen. Rufen wir uns die Momente zurück, Eberhard in der Bütt aufrecht in der Erscheinung, aufrecht in der Gesinnung, Wolfi, mit offenem Herzen ausnahmslos jedem gegenüber, Renate als jahrelanger, konstanter Faktor im Büttenrednerzimmer mit dem festen Willen, auch die größte Herausforderung an Gesicht noch bühnentauglich zu schminken.

Ein schon verstorbener Schauspieler soll einmal zu seinem Sohn gesagt haben: Wenn Dir jemand sagt ich sei tot, glaube es nicht… Ich bin der Regen und das Feuer, das Meer und der Wirbelsturm. Sei nicht traurig, Ich sterbe niemals Natürlich und eine Selbstverständlichkeit ist es, dass wir traurig sind, dass wir trauern, dass wir in Traurigkeit erfüllt sind, Aber gerade unsere Aufgabe, als diejenigen, die an die Energie der Freude glauben, an die Kraft der Gemeinschaft, gerade unsere Aufgabe ist es, zwar die Traurigkeit anzuerkennen, sie zu zulassen, aber ihr nicht zu verfallen, nicht die Trübsinnigkeit, die Depression Oberhand gewinnen zu lassen.

Nicht zuletzt als Christen sind wir überzeugt, dass dies nicht das Ende war, dass irgendetwas, das die Menschen vielleicht Seele nennen, nicht gestorben und somit auch nicht weg ist, nicht weg sein kann. Und manchmal können wir dies sogar spüren. Vielleicht beim Klang eines Liedes, beim Geruch eines bestimmten Duftes, bei den Schwingungen eines besonderen Gemeinschaftserlebnisses.

Dann spürt man,

- es ist mehr da, als das was man hört,
- es sind mehr da, als die, die wir sehen,
- man fühlt mehr, als eine Temperatur die wir messen.

Es geschieht dies oft nur blitzlichtartig, - in Momenten besonderer Gnade bisweilen auch länger - und dann spüren wir einen Geist, der uns nahe ist, wir erahnen eine Brücke, eine Verbindung, und vielleicht ist es als ob Sie uns alle sagen:

Wir sind die Bütt und der Einzugsmarsch, der Tanz und die Lebensfreude, der brandende Applaus und das gesellige Lied, Seid nicht traurig, unser Geist stirbt nie!

Wir sind die Bütt und der Einzugsmarsch, der Tanz und die Lebensfreude, der brandende Applaus und das gesellige Lied, Seid nicht traurig, unser Geist stirbt nie!

Eingedenk dessen beten wir in Gemeinsamkeit: Vater unser….

Zum 33-jährigen Jubiläum der Schwarzen Elf im Jahre 1987 stiftete Peter Lehmann von sich aus einen Spiegelorden in Gold.

Die Vorstandschaft beschäftigte sich mit dieser von ihr nicht bestellten Auszeichnung und erkannte sie schließlich offiziell an.


Der Spiegelorden in Gold sollte zur Erinnerung an Walter Zänglein unregelmäßig für besondere Verdienste verliehen werden. Trotzdem gab es in der Folgezeit lediglich zwei Preisträger: Sepp Ehrlitzer und Hans Driesel.

Warum der Preis danach nicht weiter verliehen wurde, ist unklar.
Heute wird er offiziell nicht mehr verliehen.

Weil man annahm, dass gerade bei der SKF Turn- und Tanzgruppe eine so hohe Fluktuation herrscht, dass die tanzenden Mädchen niemals auf elf Jahre Mitwirkung und somit auch nicht in den Genuss des Spiegelordens kommen, wurde für sie ab 1976 eine eigene Auszeichnung geschaffen.
Die (bereits seit 1971) offizielle Fünf-Mark-Gedenkmünze „Albrecht Dürer“ wurde gerahmt und mit einer Kette versehen.
Die Münze bekamen die Mädchen nach fünf Jahren aktiver Mitwirkung überreicht.
Der Orden wurde nicht mehr verliehen, als es die Gedenkmünzen nicht mehr zu kaufen gab.

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